Willkommen bei NITROLIMIT

Wir schätzen es, im Sommer in klares Wasser von Seen einzutauchen, die Seele baumeln zu lassen und Energie zu tanken. Aber wie steht es um die Qualität unserer Seen und Flüsse?

Hohe Nährstoffbelastung verursacht in vielen Gewässern starkes Algenwachstum, das Wasser ist trübe, sauerstoffarm und riecht unangenehm. Solche Gewässer sind für den Menschen unattraktiv und stellen für viele Tiere und Pflanzen keinen geeigneten Lebensraum dar.

Bisher ging man davon aus, die Algenbiomasse über den Phosphorgehalt steuern zu können: je weniger Phosphor, desto weniger Algen. Phosphoreinleitungen wurden daher reduziert, wodurch sich der ökologische Zustand einiger, aber längst nicht aller Gewässer verbesserte.

Auch Stickstoff  kann entscheidend für das Algenwachstum sein. Daher wird zur Verbesserung der Gewässergüte nun zusätzlich die Reduzierung von Stickstoff-Einleitungen gefordert. Die Erfolgsaussichten konnten mangels wissenschaftlicher Grundlage bislang nicht eingeschätzt werden, ebenso wenig wie der tatsächlich entstehende  Kostenumfang.

Das BMBF Verbundforschungsprojekt NITROLIMIT baute erstmals auf einem umfassenden Ansatz auf, in dem Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen aus sieben Forschungseinrichtungen gemeinsam klären, ob Stickstoffreduktion ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar ist. Basierend auf den Ergebnissen von NITROLIMIT sollten Empfehlungen für eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung gegeben werden.

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